Wirtshausmusikanten spielen in Erbach

traditionelles Fest des Musikverein Erbach ist wieder gut besucht - Trio um Anton Kramer erhält viel Applaus

Anton Kramer und seine Wirtshausmusikanten traten beim Fest des Musikvereins Erbach auf. (Foto: sz- Klaus Pasedag)

Das Wirtshausmusikanten-Trio um Anton Kramer hat am Wochenende das Publikum im gut besetzten Musikerheim in Erbach unterhalten. Das traditionelle winterliche Fest war ein weiteres Mal sehr gefragt.

Der Musikverein Stadtkapelle Erbach hatte am Sonntagabend musikinteressierte Erbacher Bürger zu einem Abend mit Wirtshausmusik eingeladen. Begonnen wurde der Abend mit einem gemeinsamen Essen mit Rauchfleisch. Der Vorsitzende des Musikvereins Erbach, Michael Schnalzger, erzählte anschließend in seiner Begrüßungsrede, wie die Idee ursprünglich entstanden war. Er berichtete, dass die Stadtkapelle Erbach vor vielen Jahren ihren Ursprung in einer damals bekannten Wirtschaft hatte. Zur Erinnerung daran veranstaltete die Kapelle bereits im vergangenen Jubiläumsjahr einen Abend mit Wirtshausmusik und hatte einen so großen Erfolg damit, dass der Wunsch nach einer Wiederholung entstand. Im Laufe des Jahres fand Michael Schnalzger bei einer von ihm besuchten Veranstaltung einen Hinweis auf eine Gruppe Wirtshausmusikanten. „So was brauchen wir, habe ich mir gedacht“, so Schnalzger. Als Folge seiner Bemühungen die Musiker zu verpflichten, traten jetzt die eingeladenen Anton Kramer und seine Wirtshausmusikanten aus Ochsenhausen an diesem Abend in Erbach auf. Der Raum im Musikerheim hatte sich inzwischen mit rund 85 Leuten gefüllt und Anton Kramer mit seinen zwei Musikerinnen Tila und Rosi begannen den Abend mit Einstimmung auf ihre Musik. Davor befragte Anton Kramer noch das Publikum nach besonderen musikalischen Wünschen: „Wir möchten Euren Geschmack treffen, gibt es etwas Besonderes, das ihr hören wollt?“ Die anschließenden Stunden zeigten, dass die folgenden Wünsche in Erfüllung gingen. Zuerst ein Blasduett mit Tenorhörnern, mit Musik aus den Bergen und dem bekannten Lied „Wahre Freundschaft“.

Nach dieser Einstimmung griffen die Musiker zu Harmonikas. Der vorweihnachtlichen Zeit entsprechend spielten die drei nun erst einmal weihnachtliche Musik. Dazu hatten sie vorab Flyer mit den Texten ihrer Lieder verteilt und das Publikum zum Mitsingen aufgefordert. Was dieses dann auch gern und mit Begeisterung tat. Die Lieder „Süßer die Glocken nie klingen“, „Leise rieselt der Schnee“, „Kling, Glöckchen, klingelingeling“, „Alle Jahre wieder“, „Aber Heidschi, bumbeidschi“ sowie „O du fröhliche“ und „Es wird scho glei dumpa“ erklangen aus vielen Mündern. Immer lauter und mit viel Freuden hatte das Publikum den Chorgesang übernommen und bedankte sich dann auch mit viel Applaus bei den Musikern.

Nach dem Ende der weihnachtlichen Musik versprach Anton Kramer: „Jetzt gehen wir zum Weltlichen.“ Und es folgten Ländler-Musikstücke sowie „Die Sterne am Himmel“, wobei das Publikum wieder begeistert mitsang, schunkelte und klatschte. Die Musiker Anton und Rosi wechselten immer wieder, passend zu den verschiedenen Potpourris, ihre Instrumente. Nach einer kleinen Pause, zur Erholung der Musiker, ging dann der Abend mit der versprochenen lustigen und klassischen Stubenmusik und steirischen Klängen noch lange weiter.

Schwäbische Zeitung | Klaus Pasedak | 19.12.2017


 

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